3D-Digital

 

Das Kino Regen ist ausgestattet mit der digitalen 3D-Technologie - für ein noch beeindruckenderes Filmerlebnis. 3D-Film bedeutet dreidimensionaler Film, stereoskopischer Film oder Raumfilm. Durch ein stereoskopisches Verfahren wird dem Zuschauer ein bewegtes Bild mit dem Eindruck echter räumlicher Tiefe geboten. Der Zuschauer taucht somit förmlich in das Geschehen auf der Leinwand ein. Diese Technik bietet außerdem brillante Farben und ein gestochen scharfes Bild.
 

Technik und Funktionsweise von 3D DIGITAL

Ein 3D-Film wird mittels Stereokameras aufgenommen und die Wiedergabe erfolgt als Raumbildprojektion. Der räumliche Effekt beim 3D Digital Cinema entsteht durch die Drehung von zwei parallel laufenden Kameras, die nur einige Zentimeter auseinander liegen. Die Bilder werden bei der Projektion für das rechte und das linke Auge getrennt und in schneller Abfolge auf die Bildwand übertragen. Mit Hilfe von 3D-Brillen nimmt das rechte Auge des Zuschauers nur das rechte Bild, und das linke Auge nur das linke Bild wahr. Die beiden voneinander gering abweichenden, getrennten Bilder werden vom Gehirn als räumliche Darstellung interpretiert und es entsteht der 3D-Effekt.


Geschichte

Der italienische Film "Nozze vagabonde" war der erste Tonfilm in 3D. In Deutschland erfolgte am 27. Mai 1937 mit „Gartenschau in Dresden“ der erste Versuchsfilm in Farbe im Polarisationsverfahren. Der deutsche Farb-3D-Film „Zum Greifen nah“ gab am 5. Dezember 1937 den 3D-Filmen das Motto vor. Durch eine verbesserte Software ist seit 2009 möglich, Filme für den Kinoeinsatz in 3D zu konvertieren, die zunehmend in traditioneller 2D-Technik gedreht wurden (z.B. Alice im Wunderland).